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Einsatzhinweise für Wechselplattenbohrer.

Wechselplatten Bohrer erreichen
Ihre Führung in der Bohrung überwiegend durch die Querschneide.
Die ist bei allen Einsätzen zu berücksichtigen.
Vorgebohrte Bohrungen:
Wegen der benötigten Führung durch die Querschneide sollte das
Bohren in vorgebohrte Bohrungen vermieden werden. Sollte es dennoch
notwendig sein, sind die Schnittparameter stark zu reduzieren.
Bohren in Querbohrungen:
Für das Bohren in Querbohrungen ist der Wechselplattenbohrer nicht
geeignet.
Bohrungen Zentrieren:
Die Bohrerspitzen der Spitzbohrmesser (Wechselplatten) sind
ausgespitzt. Ein Zentrieren ist erst ab Großen Bohrungen notwendig.
Wenn Sie Zentrieren, achten Sie zwingend darauf, dass der
Spitzenwinkel des Zentrierbohrers gleich, oder größer ist, als der
des folgenden Wechselplattenbohrers.
Nutzen Sie den gleichen Bohrerdurchmesser in 3 x D Ausführung.
Verlaufen des Bohrers:
Gehen Sie davon aus, dass es möglich ist, dass ein
Wechselplattenbohrer bei 7 x D Bohrtiefe zwischen 0,1 bis 0,15 mm
verlaufen kann.
Einsatz von Hartmetall
Wechselplatten:
Nutzen Sie Hartmetall Wechselplatten nur bei stabiler Spannung von
Werkzeug und Werkstück. Ungenügende Steifigkeit führt zu
Schwingungen und reduziert die Standzeit. Bei austreten aus der
Bohrung wird das Werkzeug nicht mehr durch die Querschneide
geführt. Dadurch erhöhen sich die Vibrationen und es kann zu Ausbrüchen
an der Schneide kommen.
Kühlmittelmenge und Emulsion:
Es ist grundsätzlich erforderlich, dass mit innerer
Kühlmittelzufuhr gearbeitet wird. Ein Mindestdruck von 5 bar ist
erforderlich. Mehr Druck ist hilfreich, denn die Druckmenge ist mit
ausschlaggebend für die Spanbildung und die Standzeit des
Spitzbohrmessers. Die Emulsion sollte im Mischungsverhältnis beim
Einsatz von HSS Messern mindestens 5% betragen. (die Größe der
Feststoffteilchen sollte 50 Mikron nicht übersteigen).
Kühlmitteldruck und
Kühlmittelmenge:
Bei einem Bohrdurchmesser von 10 - 20 mm = mindestens 5 - 8 bar und
10 bis 15 ltr./ min.
Bei einem Bohrdurchmesser von 20 - 30 mm = mindestens 3 - 5 bar und
10 bis 30 ltr./min.
Bei einem Bohrdurchmesser von 30 - 60 mm = mindestens 2 - 10 bar und
10 ltr./min bei 30 mm und bei 60 mm 30 ltr./min.
Starker Schneidenverschleiß:
Wenn an den äußeren Schneidkanten der Bohrerspitze der
Schneidenverschleiß am größten ist, sollten Sie die
Schnittgeschwindigkeit reduzieren.
Reduzieren Sie den vc Wert um mindestens 10%.
Navigator Hinweise für den Einsatz der Wechselplattenbohrer! als PDF Datei
Spitzbohrmesser finden Sie hier.
Wechselplattenbohrmesser auch für Grundlöcher auf Anfrage. Auch
für Hartner und Stellram Bohrer Wir bitte um
Ihre Mailanfrage: info@gewinde.com
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& Co KG
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